Clemens-Brentano-Gymnasium
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Philosophie

Philosophie-01
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/87/Flammarion.jpg

Der Anspruch des Unterrichts kann nicht sein,
richtige Antworten zu geben,
sondern sein Ziel ist, ein Problembewusstsein zu erzeugen.

Hans-Peter Mahnke in: Hans-Peter Mahnke, Reflexion auf sich selbst, in: Ethik & Unterricht 2/2013, S. 4

Was ist Philosophie?

Diese Frage ist tatsächlich nicht ganz einfach zu beantworten, und man muss schon ein bisschen weiter ausholen:

 

Es scheint ein menschliches Bedürfnis darin zu bestehen, Gewissheit in vielen Bereichen des menschlichen Lebens zu erlangen. Schon seit mehreren Jahrtausenden gibt es Menschen, die sich mit dem Sein und Nichtsein beschäftigen; Fragen danach gehören einfach zum Menschsein dazu. Immanuel Kant öffnete drei Kategorien, aus denen sich die weiteren Themen ableiten lassen.

  1. Was kann ich wissen?
  2. Was soll ich tun?
  3. Was darf ich hoffen?
  4. Was ist der Mensch?

 

Die Philosophie widmet sich also Problemen wie diesen: Wie ist die Welt entstanden? Liegt hinter dem, was geschieht, ein Wille oder ein Sinn? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie sollen wir überhaupt die Antwort auf solche Fragen finden? Wie sollen wir leben? Welche Regeln können wir für unser Leben finden?

 

Trotzdem stellt der Philosophieunterricht keine Talk-Show dar, in der jeder Teilnehmer einfach seine Meinung sagt und in der dann ein bisschen herumdiskutiert wird. Wesentlich in der Philosophie ist ein vernünftiges Argumentieren, das Abwägen verschiedener Gesichtspunkte, die Kenntnisnahme und kritische Reflexion historischer und auch aktueller Positionen und ein Interesse an anderen Meinungen.