





CBG setzt sich für Menschenrechte ein
Dank des Engagements der Amnesty-International Ortsgruppe Dülmen konnten über 800 Unterschriften gesammelt werden
Die Organisation „Amnesty International“ setzt sich weltweit für Menschenrechte ein – nun auch am Clemens-Brentano-Gymnasium mit der Durchführung des „Amnesty Briefmarathons an Schulen“. Um uns Schülerinnen und Schüler für ihre Arbeit zu begeistern, besuchte uns die Ortgruppe Dülmen, vertreten durch Safa Al Hayek, Amal AL Hayek, Wolfgang Müller, Leonie Gutsch, und unserer ehemaligen Schulsprecherin Soraya Tuoati. Sie gingen durch einige Klassen und informierten uns… in der Mittagspause auch mit einem Infostand…über ihre Ziele, Aktionen und Arbeitsweisen.
Sie berichteten über ihre Arbeit bei Amnesty International und erklärten, auf welche Weise sich Menschen weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen können.
Konkret hatten wir die Möglichkeit, Petitionen zu unterschreiben, um aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen. Durch diese Petitionen macht Amnesty International auf ungerechte Behandlung, willkürliche Inhaftierungen und andere schwere Verstöße gegen die Menschenrechte aufmerksam. Die gesammelten Unterschriften werden an Regierungen und verantwortliche Stellen weitergeleitet, um öffentlichen Druck zu erzeugen und Veränderungen anzustoßen. Auf diese Weise können unschuldige Menschen unterstützt und im besten Fall ungerechtfertigte Inhaftierungen beendet oder Haftbedingungen verbessert werden.
Am Infostand wurde anschaulich dokumentiert, wie vielen Menschen durch die weltweite Aufmerksamkeit und Unterstützung geholfen werden konnte.
Ein Fall hat mich besonders betroffen gemacht: In Tunesien wurde eine Frau festgenommen, weil sie die Regierung in sachlicher Weise kritisiert hatte. Derzeit ist sie in einem staatlichen Gefängnis inhaftiert, in dem unzureichende Lebensbedingungen herrschen.
Dabei wurde deutlich, dass bereits eine einzelne Unterschrift dazu beitragen kann, auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und konkrete Unterstützung für Betroffene zu leisten. In einigen Fällen kann dieser öffentliche Druck entscheidend sein. Zudem berichteten die Vertreterinnen, dass zahlreiche Aktivistinnen weltweit im Einsatz sind, um Menschenrechtsverletzungen vor Ort zu dokumentieren, Betroffenen zuzuhören und sich für zeitnahe Lösungen einzusetzen.
Die Arbeit von Amnesty International verdeutlicht, wie wichtig solidarisches Handeln ist. Gerade für Menschen, die sich in ausweglosen Situationen befinden, kann das Engagement anderer ein entscheidender Hoffnungsschimmer sein.
Die Aktion fand an unserer Schule eine beeindruckende Resonanz. Wir konnten in einer Woche durch das Engagement einiger Oberstufenschüler*innen, die den Infostand in den Pausen betreuten,840 Unterschriften sammeln. Die Petitionslisten werden jetzt an die Geschäftsstelle von Amnesty geschickt, die sich um die Weiterleitung an die entsprechenden Regierungen kümmert. Unsere Schule freut sich riesig über diese beeindruckenden Teilnehmerzahlen.