





"ClemensRobots" treten beim zdi-Robotorwettbewerb an
CBG-Team sichert sich Platz unter den ersten Zehn
Das CBG-Team „Clemens-Robots“ belegt den zehnten Platz in der Lokalrunde des zdi-Roboterwettbewerbs und sammelt wertvolle Wettbewerbserfahrung. Die Begabungsförderung am CBG ermöglicht interessierten Schüler*innen die Vorbereitung in einer Experten-AG sowie in Begabungsförderungsstunden während der Schulzeit.
Zum vierten Mal trat das Legoroboterteam „Clemens-Robots“ beim zdi-Roboterwettbewerb des zdi-Netzwerkes an. Insgesamt zwölf Teams von sechs Schulen aus Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Stadtlohn und Rees am Niederrhein wurden vom Landrat Dr. Christian Pellengahr und dem zdi-Team am St. Pius Gymnsasium in Coesfeld empfangen.
Die „Clemens-Robots“ formierten sich in dieser Saison aus vier engagierten Schülern der 8. und 9. Klassen, die sich seit einem Jahr in einer eigens eingerichteten Experten-Roboter-AG intensiv auf die Mission „Space Adventures“ vorbereitet hatten. Unter diesem Motto setzen sich die Teams mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Weltraumforschung auseinander:
- Wie funktionieren Raketenstarts?
- Welche Rolle spielen Satelliten in unserem Alltag?
- Und wie können Roboter Menschen bei Missionen im All unterstützen?
Was die Roboter hierbei lösen mussten, wusste Henri zu berichten: „Mal muss eine Rückkehrkapsel geholt werden, mal muss ein Schulbus zur Sternwarte gefahren werden bzw. geschoben werden. Der Roboter muss schieben, ziehen und drücken können.“
Mit akribisch programmierten Abläufen wollte das Team der „Clemens-Robots“ an die gute Leistung des Vorjahres anknüpfen. Doch wie auch schon in den Vorjahren hielt der Wettkampf unerwartete technische Hürden bereit. Chefprogrammierer Janus Kleine beschrieb es beim Eintreffen am Wettkampfort so: „Unsere Programme funktionieren nicht mehr, weil die Sensordaten des Gyros nicht mehr verarbeitet werden. Wir können im Moment keine Aufgaben lösen“. Ein automatisch durchgeführtes Update am Vorabend hatte dazu geführt, dass die LEGO-Software plötzlich die Verarbeitung von Sensordaten verweigerte, sobald die eigenen, in der Programmiersprache Python geschriebenen Programme zum Einsatz kamen.
„Wir konnte jetzt gerade nur eine Aufgabe lösen. Vorher waren es über sechs“, berichtet Marcus Rittner enttäuscht nach der ersten von drei Runden, in denen die Aufgaben innerhalb von 2:30 min gelöst werden müssen. „Da aber nur zwei Runden gewertet werden, haben wir noch eine Chance“. Was er meint, zeigt sich im Teamraum, der jedem Team in den Pausen zwischen den Wertungsrunden zur Verfügung steht. Hier beweist das CBG-Team beeindruckenden Teamgeist. Mit viel Ruhe, aber auch konzentrierter Herangehensweise gelingt es, das Problem einzugrenzen und eine pragmatische Lösung zu finden.
Schlussendlich belegte das CBG-Team den zehnten Platz, nachdem man sich zur dritten Runde deutlich gesteigert hatte. „Wir sind unter den Top Ten“, freute sich Marcel Weiß, der sich führend um die Konstruktion des Roboters gekümmert hatte. Steffen Droste, der zusammen mit dem Praxissemesterstudierenden Jonas Teeuwen das Team begleitet hatte, freute sich über eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. „Mit erreichten 195 Punkten haben wir mehr als doppelt so viele Punkte erreicht. Das macht Hoffnung für das kommende Jahr.“ Schließlich äußerten die Teammitglieder, dass sie nicht nur im kommenden Jahr wieder antreten wollen, sondern mit ihrem Roboter auch einen weiteren alternativen Wettbewerb ins Auge gefasst haben.
Das CBG bedankt sich beim zdi-Netzwerk und dem diesjährigen Gastgeber, dem St.-Pius-Gymnasium Coesfeld, der alle Teilnehmenden mit einer einladenden Atmosphäre und einer hervorragenden Verpflegung empfing.
Möchtest Du auch an einem der zahlreichen Schulwettbewerbe teilnehmen? Es gibt viele weitere naturwissenschaftliche Wettbewerbe. Wende Dich an unseren MINT-Koordinator Herrn Droste oder an eine andere Fachlehrkraft um Genaueres zu erfahren!