Clemens-Brentano-Gymnasium
Dülmen
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Cool und kurzweilig - AG besucht Radio Q
Die Journalismus-AG besuchte Ann-Marleen Hoolt, ehemalige Schülerin des CBGs, beim Radiosender Q: Hanna Rauschert, Zeynep Retzep, Hannah Rips, Isabel Schulte, Lilli Cordes, Pascal Sträter, Larissa Hiller, Anni Bülter, Sophia Gerding, Ann-Marleen Hoolt, Tom Gerdemann, Ben Blankenau, Malte Schraeder, Badder Mraish, Ksenia Wagner, Lilly Froning und Melissa Rode
Cool und kurzweilig - AG besucht Radio Q
Bei der Studioführung konnte die AG die Arbeit des Moderators live beobachten.
Cool und kurzweilig - AG besucht Radio Q
Frau Hoolt erklärte Equiment und Methoden zur Erstellung eines Radiobeitrags in der Sender-Lounge.
Cool und kurzweilig - AG besucht Radio Q
Hannah Rips am Mikro - die Schülerinnen und Schüler der AG durften selber Beiträge einsprechen.

Cool und kurzweilig - AG besucht Radio Q

29.06.2017

Die Journalismus-AG des CBGs von Frau Hackenberg-Wiggermann bekommt Einblicke in die Arbeit eines Radiosenders

 

Rot leuchtet das Schild über der Tür auf: „On Air“ – das heißt für alle in Studio 1: absolut ruhig sein. Die Schülerinnen und Schüler der Journalismus-AG des Clemens-Brentano-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Michaela Hackenberg-Wiggermann stehen leise um die Moderator Hilko Janßen herum. „... und nun wieder etwas Musik für euch“… und Hilko spielt den Song ein. „So, nun haben wir wieder gut dreieinhalb Minuten Luft“, erklärt Chefredakteurin Ann-Marleen Hoolt vom Sender Radio Q, dem Campusradio der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Als ehemalige Schülerin des CBGs hatte sie die AG aus 16 Jung-Journalisten aus Dülmen zu sich nach Münster eingeladen, um ihnen das Uni-Radio vorzustellen und sie zum Ausprobieren zu animieren.

 

Radio Q - der Radiosender der WWU Münster

 

Radio Q sendet täglich auf der Frequenz 90,0 MHz im Raum Münster und Steinfurt. Den Sender gibt es nun bald 18 Jahre. Rund 30 Studierende sind aktiv, um an fünf Tagen in der Woche von morgens neun bis mindestens 21 Uhr ihrer Hauptzielgruppe, den rund 40.000 Studenten der Universität Münster und der FH Musik und Informationen rund um das Studentenleben im Raum Münster zu geben und sie mit individueller Musik zu unterhalten.

 

Radio Q hat Aufnahmestudios und verschiedene Redaktionen

 

Zunächst steht die Besichtigung des Senders auf dem Programm. „Eigentlich ist das Radio ein Verein“, erzählt die Chefredakteurin und zeigt der Gruppe dabei die beiden Aufnahmestudios mit vier bzw. drei Einspielplätzen. Für die Unterhaltung des Senders erhält dieser, der nur von Studierenden betrieben wird, 30ct pro Studierenden. Von diesen Geldern werden Geräte gewartet, repariert und angeschafft – eine Bezahlung für den Job gibt es nicht. „Wir machen das, weil wir einfach Spaß an der Sache haben,“ erklärt auch Lena Stolz, die gerade an einem Beitrag an ihrem Arbeitsplatz bastelt. Sie sitzt dazu in der Wort-Redaktion zusammen mit vier weiteren Reportern am PC und recherchiert, schneidet die Audiodateien und gestaltet den Beitrag: Er besteht meist aus Information, Originalton-Mitschnitten und auch Musik. Das A und O beim Radiobeitrag ist - so lernen die Schülerinnen und Schüler schnell: Sei kurz und kurzweilig! Ein durchschnittlicher „BmO“ – Beitrag mit Originalton – ist nur zwei bis drei Minuten lang. „Aber da sitzen wir auch schon einmal zwei bis drei Stunden dran, bis der fertig ist“, so Chefredakteurin Ann-Marleen.

 

Musik, die etwas anders ist

 

In der Musik-Redaktion werden die Songs ausgesucht, die Radio Q sendet. „Wir wollen uns hier ganz bewusst von 1Live oder den Lokalsendern absetzen und spielen vor allem Indie-Rock und Alternative als Musikrichtungen“, erklärt Jonas Gutsche von der Musikredaktion. Die Radio Q-Reporter fahren auch zu Festivals, wie z.B. dem Hurricane-Festival und manchmal verlosen sie sogar Karten.

 

Moderation im Radio - Sprechen will gelernt sein!

 

Nach der Studioführung geht es nun in der Lounge des Senders um die Grundlagen des Radiojournalismus. Radio Q bietet sogar Moderationsausbildungen an. Den CBG-lern wird klar, wie wichtig beim Medium „Radio“ die Stimme und das Sprechen ist: „Versucht es mal, sprecht mal mit fröhlichem und mit ernstem Gesicht“, fordert Ann-Marleen die Schülerinnen und Schüler auf. Und tatsächlich – sofort klingt der Sprechtext anders. Statt die Stimme am Satzende zu senken, sollen die Schülerinnen und Schüler nun die Stimme eher hoch halten. Auch Atemübungen macht sie mit der Gruppe – sodass es dann tatsächlich ernst werden kann: Es geht ins Aufnahmestudio.

 

SchülerInnen auf dem Moderatorenstuhl

 

Larissa Hillers ist mutig und setzt sich zügig auf den Moderatorenstuhl. Vor ihr, dicht an ihrem Mund, ist nun das orangefarbene RadioQ-Mikro. „Lies einfach los – je lockerer du bist, desto einfacher ist es“, ermutigt Ann-Marleen. Nachdem Larissa geendet hat, setzt sich Sophia Gerding hinters Mikro. Dann geht es zack-zack – und die Chefredakteurin hat aus beiden Aufnahmen einen Beitrag zusammengeschnitten. Mit dem Computer kann sie nun Filter über die Stimmen legen und stockende Stellen herausschneiden. „Das ist ja praktisch,“ findet Anni Bülter. „Dann muss man nicht immer wieder die ganze Aufnahme wiederholen und es klingt sogar, als würden zwei sprechen.“

 

Ein interessanter Einblick, der Lust auf mehr machen kann

 

„Das war nicht nur interessant, es hat auch echt Spaß gemacht, mal zu sehen, wie ein Radiosender arbeitet.“ Ben Blankenau ist von dem Besuch begeistert. Er hat viel für sich bei diesem Besuch mitgenommen. Für die Journalismus-AG war dies der abschließende Höhepunkt der Arbeit in diesem Schulhalbjahr.