Clemens-Brentano-Gymnasium
Dülmen
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Netzwerk „Möglichkeiten und Rahmenbedingungen selbstgesteuerten Lernens“

Als gebundenes Ganztag-Gymnasium setzte sich unsere Schule bereits vor einigen Jahren mit dem Thema bzw. der Frage auseinander, wie wir die in den Unterrichtsalltag zu integrierenden Lernzeiten sinnvoll gestalten können, damit unsere Schüler*innen davon ganz individuell profitieren. Aus den anfänglichen Erfahrungen mit diesen Lernzeiten entwickelten wir das Konzept unserer Lernwerkstätten für die Jahrgänge 7 bis 9. Dabei leitet uns die Vorstellung von unseren Schüler*innen als selbständige Lerner*innen. Diese Vorstellung begleitet uns nach wie vor bei der Arbeit im Netzwerk.

 

Wir haben bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Schulen im Landesvorhaben „Lernpotenziale. Individuell fördern am Gymnasium“ sammeln können. Auch nach Abschluss dieses Landesprojekts arbeiten wir im Rahmen von Zukunftsschulen weiter intensiv mit anderen Schulen zusammen und unterstützen so den konstruktiven Austausch und die gemeinsame Schulentwicklung.

 

Wir sind sehr stolz darauf, als Referenzschule in das Netzwerk „Zukunftsschulen NRW“ berufen worden zu sein und verstehen uns als wichtiger Knoten in diesem „Netzwerk Lernkultur Individuelle Förderung“. Auf einer Tagung im November 2015 wurden wir entsprechend ausgezeichnet. Innerhalb des großen Landesprojekts „Zukunftsschulen NRW“ koordinieren wir die Arbeit eines Netzwerks, indem wir uns mit dem nachhaltigen Gelingen individueller Lernprozesse beschäftigen. Zu diesem gehören derzeit das Theodor-Heuss-Gymnasium Recklinghausen, das Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen, das Gymnasium Laurentianum Warendorf sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium Waltrop.

 

Alle Zukunftsschulen verschreiben sich den Leitvorstellungen zu einer Lernkultur der individuellen Förderung. Als Referenzschule in unserem Netzwerk koordinieren wir die gemeinsame Arbeit. Unsere regelmäßigen Netzwerktreffen zeigen deutlich, dass alle hier vernetzten Schulen eine Reihe von Vorerfahrungen und Ideen einbringen und somit alle voneinander lernen und profitieren können. Jede Schule erhält Gelegenheit, ihre Schulentwicklungsprojekte und Strukturen vorzustellen. Im gemeinsamen Austausch und im Rahmen von gegenseitigen Hospitationen werden so Konzepte, z. B. zu Lernzeiten, zum Lerncoaching oder zum Einsatz digitaler Medien bei der individuellen Förderung, diskutiert, verglichen und für die anderen Schulen nutzbar gemacht. Der Austausch zur Schulentwicklung in Zeiten der Covid-Pandemie (vor allem bezüglich des Distanz- bzw. Wechselunterrichts) und des wieder einsetzenden Präsenzunterrichts mit seinen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Förderung bei  Lernschwierigkeiten und Leistungsschwächen oder dem Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, ist für die teilnehmenden Schulen des Netzwerkes sehr gewinnbringend.

 

Ansprechpartner

Dennis Trumpetter

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