Clemens-Brentano-Gymnasium
Dülmen
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Permanente Arbeitsschwerpunkte

Unter permanenten Vorhaben verstehen wir solche, die die Schulentwicklungsarbeit dauerhaft ausmachen, weil es sich um zentrale Bausteine unserer Schule handelt. Derzeit beschäftigen sich drei Arbeitskreise speziell mit Themen, die in diesen Bereich fallen.

 

Ganztag

Der Ganztag bildet den Rahmen letztlich für fast alle zentralen Schulentwicklungsbausteine und ist somit Maßstab oder Ausgangspunkt in unserem Denken und Handeln. Daher sind einzelne Vorhaben, die womöglich unter der Rubrik aktuelle Vorhaben eingeordnet sind, dennoch immer wieder diesen Punkt verbunden. Das führt an einzelnen Stellen zu Doppelungen, die dieser Einteilung geschuldet ist.

 

  • Flexibilisierung des Ganztags - Einführung eines freiwilligen Silentiums,
  • Überarbeitung des Lernzeiten- und Lernwerkstattskonzeptes

 

Lernzeiten bzw. Lernwerkstätten in einer oder zwei Jahrgangsstufen einer Schule zu etablieren, ist nicht so schwer. Es bedarf aber erheblicher Anstrengung sie für alle Jahrgänge mit den dort tätigen Lehrkräften zu etablieren - schließlich bleibt so gut wie niemand außen vor. Alle müssen ihren Beitrag zum Gelingen leisten, und sei es auch nur in Vertretungsstunden. Ohne einen gut funktionierenden Arbeitskreis in der Schule, kann das wohl kaum gelingen.

 

Natürlich hat die offenere und individualisiertere Arbeit in den Lernwerkstätten zur Folge, dass auch der Fachunterricht sich entsprechend weiterentwickeln muss - mit immer geeigneteren Aufgabenstellungen, mit Diagnoseinstrumenten, die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Selbsteinschätzung und auch die beteiligten Lehrkräfte unterstützen, mit abgestimmten Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Meist steht wohl - wie auch bei uns an der Schule - die Defizitwahrnehmung und -bearbeitung stärker im Fokus. Immer deutlicher wird, dass die Stärken- und Begabungswahrnehmung sowie deren Förderung mindestens genauso stark Beachtung finden muss, will man den individuellen Voraussetzungen gerecht werden.

 

Wir haben uns vorgenommen, die an unserer Schule schon vorhandenen Elemente individueller Förderung (z.B. Förderunterricht, Vorhilfe, Lerncoaching) noch stärker untereinander und mit dem Unterricht zu vernetzen, um eine noch höhere Motivation und Akzeptanz in der Schüler- und Lehrerschaft zu erreichen.

Digitalisierung

Die Jahrgänge unserer Schülerinnen und Schüler sind im Vergleich zu früheren Generationen in eine Lebenswelt eingebunden, in welcher der Umgang mit Smartphone, Tablet, Notebook und die Nutzung des Internets eine tägliche Selbstverständlichkeit sind. Die neuen Medien bieten für den Einzelnen dieser Generation der „digital natives“ zweifellos zahlreiche positive Chancen und Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken. Als Schule stehen wir somit vor der Herausforderung, die Heranwachsenden zu einem selbstbestimmten und kritischen, aber auch zu einem produktiven und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu befähigen. Neben der Notwendigkeit des Erwerbs von Medienkompetenz als unverzichtbarer Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert gilt es, das pädagogische Potenzial digitaler Medien sinnvoll für das schulische Lehren und Lernen zu nutzen.

 

Daher sehen wir die Digitalisierung als permanenten Schwerpunkt in der Schulentwicklung, der planvoll angegangen sein will, aber zugleich auch immer wieder auf verschiedenen Ebenen der Nachsteuerung auf Grundlage von Evaluationen bedarf und einer guten Verzahnung mit der Weiterentwicklung unseres Medienkonzeptes, unseres Fortbildungskonzeptes, der Unterrichts- und Teamentwicklung:

 

In Lehrerkonferenzen, durch gemeinsame Unterrichtsplanung und Unterrichtsentwicklung in Fachkonferenzen sowie durch Fortbildungen im Rahmen pädagogischer Tage erwerben und erweitern unsere Lehrkräfte ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien kontinuierlich. Neben anderen externen Weiterbildungseinrichtungen unterstützt sie dabei das kreisweit agierende Medienzentrum im Kreis Coesfeld auf vielfältige Weise.

 

Ein Medienkonzept ist an unserer Schule bereits etabliert, ein verbindliches Mediencurriculum wurde mittlerweile entwickelt. Der vom Land NRW eingeführte Medienpass wird in unseren Fachkonferenzen auf der Basis geeigneter Unterrichtsvorhaben konkretisiert und endgültig zum Schuljahr 2019/2020 eingeführt.

 

In einzelnen Fachunterrichten, vornehmlich in Mathematik, haben wir schon Unterrichtsmodule mit Tablets ausprobiert. Nicht zuletzt deshalb sind wir als eine von wenigen Schulen in NRW als digitale MINT-freundlichen Schule ausgezeichnet worden. Mit dem Schuljahr 2018/2019 haben wir den Einsatz digitaler Medien ab der Klasse 5 fest in unser Schulprogramm aufgenommen und die Einführung von „tablets-one-to-one“ in der Schulkonferenz vom 08. Januar 2019 beschlossen.

 

Auch für die Organisation und Verwaltung der Schule, insbesondere die Dokumentation von Beschlüssen, Protokollen und Arbeitskreisergebnissen sowie die Kommunikation untereinander, hat der durch die Digitalisierung evozierte Wandel enorme Vorteile gebracht. Am CBG nutzen wir seit mehreren Jahren zur digitalen Verwaltung Edusharing und Logineo.

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