Clemens-Brentano-Gymnasium
Dülmen
cbg-home.jpg

Infektionsschutzregeln

Wie im gestrigen Elternbrief angekündigt, startet für die Q1 am Montag, dem 11. Mai 2020, der Unterricht laut Plan, wenn auch partiell in geteilten Kursen, da aufgrund der Abstandsregeln weniger Personen pro Raum zugelassen sind als zuvor.

Diese Regelung zum Infektionsschutz gehört zu einem ganzen Katalog von Vorgaben, die das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW gemeinsam mit den Interessenvertretungen von Städten, Landkreisen und Gemeinden entwickelt hat. Die zentralen Regeln für das Clemens-Brentano-Gymnasium seien hier genannt.

 

Grundsätzlich gelten dieselben Regelungen an der Schule wie im öffentlichen Raum überhaupt!

 

Das Gebäude

  • 1,5 m Abstand zu anderen Personen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes sind zu beachten.
  • Die Abstandsregelung gilt für alle Räume, Treppenhäuser und Flure. Auf den Fluren muss man außen gehen, wenn eine andere Person entgegenkommt; es herrscht grundsätzlich Rechtsverkehr. Treppenhäuser und einige Gänge im Verwaltungsbereich sind „Einbahnstraßen“.
  • Die Beschilderung und die Bodenmarkierungen im Gebäude sind zu beachten.
  • Das Treppenhaus 3 dient nur als Aufgang in die oberen Stockwerke, die Treppenhäuser 2, 4 und 5 dienen ausschließlich zum Abstieg. Das Treppenhaus 1 ist gesperrt.
  • Lässt sich in bestimmten Situationen (z. B. Aufstehen im Unterrichtsraum, um zur Toilette zu gehen) der Mindestabstand nicht sicher einhalten, so sind Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Zu diesem Zweck haben alle Personen ihren persönlichen Mundschutz an der Schule mit sich zu führen.
  • In den Räumen und im Forum dürfen keine Tische verrückt und auch die Bestuhlung darf nicht verändert werden, damit der Abstand gewahrt bleibt. Türen sollten offen stehen; für Stoß- oder Dauerbelüftung ist zu sorgen.
  • Auf jedem zur Verfügung stehenden Tisch in den Unterrichtsräumen ist eine Nummer angebracht. Die Lehrkraft notiert für jede Unterrichtseinheit auf einem Extra-Formular den Sitzplatz jedes Schülers bzw. jeder Schülerin. Dadurch sind die Sitzplätze für den jeweiligen Tag individualisiert und dürfen nicht getauscht werden.

 

Allgemeines Verhalten

  • Eine persönliche Mund-Nase-Bedeckung ist anzulegen, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann (s. o.).
  • Körperkontakt ist zu vermeiden; das gilt insbesondere für Begrüßungsrituale.
  • Gegenstände dürfen grundsätzlich nicht gemeinsam genutzt werden; beim gemeinsamen Benutzen von Hilfsmitteln (z. B. während einer Klausur) ist eine Desinfektion notwendig.
  • Jeder achte bitte auf die Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch); das gilt auch beim Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung!
  • Regelmäßige Handwäsche mit Seife bzw. Desinfektion, insbes. vor Betreten der Räume/des Gebäudes, ist notwendig. An allen Eingängen stehen Desinfektionsspender.
  • Nach Schluss der Unterrichtsstunde verlassen alle Schüler*innen im vorgeschriebenen Abstand den Kursraum. Am Ende ihres Unterrichtstages verlassen alle Schüler*innen schnellstmöglich das Schulgelände.

  

 

Grundsätze bei einem Coronaansteckungsfall - mögliche Szenarien

Grundsätze

  • Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt werden, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer CO- VID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorlie- gen, ist die individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zu- nächst nicht zu betreten.
  • Schülerinnen oder Schüler mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2- Infektion dürfen weder am Präsenzunterricht teilnehmen noch zu einer Prüfung mit Präsenzerfordernis zugelassen werden.
  • Sollte sich ein Familienmitglied einer Schülerin oder eines Schülers in Quarantäne befinden und die Schülerin oder der Schüler dennoch am Präsenzunterricht teilnehmen wollen, so hat das Gesundheitsamt über ggf. vorzunehmende hygienische und organisatorische Maßnahmen zu entscheiden. Wenn die Schülerin oder der Schüler in einer häuslichen Gemeinschaft mit dem Familienmitglied lebt, so ist davon auszugehen, dass er oder sie ebenfalls von den Quarantänemaßnahmen betroffen ist. Über eventuelle Ausnahmen entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.
  • Die Hygienevorschriften und die Abstandsregelungen (siehe Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19) müssen von allen am Schulleben Beteiligten eingehalten werden.

 

Szenario 1:

Während des Präsenzunterrichts treten bei einer Schülerin oder einem Schüler COVID-19-Symptome (z.B. Fieber, Husten) auf:

  • Soweit möglich, ist zu klären, ob die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion steht oder andere Ursachen hat (z.B. Allergie).
  • Sollte die Symptomatik nicht auf eine andere Ursache zurückgeführt werden können, ist die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler vom Präsenzunterricht auszuschließen. Es ist zu veranlassen, dass der Schüler/ die Schülerin sich zur weiteren Abklärung mit dem Hausarzt zunächst telefonisch in Verbindung setzt. Bei Minderjährigen sind die Eltern zu kontaktieren und aufzufordern, für die notwendigen Maßnahmen Sorge zu tragen. Ein Transport mittels ÖPNV/Schüler- verkehr ist zu vermeiden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten ist der Schüler/ die Schülerin bis zur Abholung getrennt unterzubringen.
  • Die Situation muss dokumentiert werden (Datum, Unterrichtsstunde, am Präsenzunterricht teilnehmende Schülerinnen/Schüler und Lehr- kräfte, Sitzordnung), um dem Gesundheitsamt nötigenfalls die notwendigen Informationen für eine Nachverfolgung von Kontakt- personen bereitstellen zu können. Diese wird dann erforderlich, falls die Abklärung ergibt, dass bei dem Schüler/der Schülerin eine SARS-CoV-2-Infektion bestätigt wird. Bezüglich weiterer Maßnahmen wird sich das zuständige Gesundheitsamt mit der Schule in Verbindung setzen. Eine Entscheidung über die Wiederzulassung zum Präsenz- unterricht trifft das für den Wohnort der Schülerin/ des Schülers zuständige Gesundheitsamt, ggf. in Abstimmung mit dem für den Schulstandort zuständigen Gesundheitsamt, falls diese sich unterscheiden.

 

 

Szenario 2:

Während des Präsenzunterrichts stellt sich durch Mitteilung des Gesundheitsamtes heraus, dass eine Schülerin/ ein Schüler enge Kontaktperson eines bestätigten Falls ist.

  • Das mitteilende Gesundheitsamt wird in eigener Zuständigkeit die Maßnahmen veranlassen, die für den Betreffenden erforderlich sind. Dazu gehört die häusliche Quarantäne und das vorübergehende Schulbesuchsverbot.
  • Bei Minderjährigen sind die Eltern zu kontaktieren und aufzufordern, für die notwendigen Maßnahmen Sorge zu tragen. Transport durch ÖPNV/Schülerverkehr ist zu vermeiden. Bei Abholung durch die Sorgeberechtigten, ist der Schüler/ die Schülerin bis zur Abholung getrennt unterzubringen.
  • Bei Distanzunterricht wird in der Regel kein Abbruch erforderlich sein.
  • Die Dokumentation erfolgt wie bei Szenario 1.
  • In geeigneter Weise sollten unter Wahrung datenschutzrechtlicher Belange Mitschülerinnen/Mitschüler, ihre Sorgeberechtigten und beteiligte Lehrkräfte zeitnah informiert werden. Die Zuständigkeit liegt bei der Schulleitung, die sich - falls noch nicht diesbezüglich erfolgt - mit dem Gesundheitsamt abstimmt.

 

Grundsätzlich gilt:

Ein unverzügliches Handeln seitens der Schulleitung ergibt sich aus dem Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit § 54 Abs. 4 SchulG. Danach können Schülerinnen und Schüler, deren Verbleib in der Schule eine konkrete Gefahr für die Gesundheit anderer bedeutet, vorübergehend oder dauernd vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.  Mehr Informationen
einverstanden